
2004 – Wissenschaftler entdecken im Weltall ein bisher unbekannten Asteroiden von der Größe Manhattans. Die angägliche Begeisterung verwandelte sich nach den ersten Berechnungen seiner Flugbahn in ernste Sorgen. Im Jahre 2029 soll er die Umlaufbahn der Erde gefährlich nah kommen. Der Asteroid erhält die Bezeichnung „99942 Apopis“, nach dem altägyptischen Gott des Chaos.
2024
Apophis wird insgeheim im Wert von 7 auf der Torinoskala zugeordnet, der höchste Wert, der jemals in diesem Bewertungssystem für die Wahrscheinlichkeit eines Zusammenstoßes zwischen einem Objekt aus dem Weltraum und der Erde vergeben wurde.
Der Öffentlichkeit gegenüber geben die USA und andre kooperierenden Regierungen einen Wert von 4 an. Sowohl die NASA als auch die ESA gehen fest davon aus, das sich die Bewertung innerhalb der nächsten 12 Monate auf 10 erhöhen wird.
2025
Beginn des Projekts „Arche“
Tief unter der Erde werden Kryogenkapseln errichtet, die darauf programmiert sind, sich an einem bestimmten Datum mehrere Jahre nach der Katastrophe, zurück an die Oberfläche zu graben. Ziel des Projektes ist die Erhaltung des menschlichen Wissens, genetischen Materials sowie weiterer Dinge, die für den Fortbestand der Menscheit unbedingt erforderlich sind. Auf Tausenden von Akrs befinden sich „Bewohner“, denen Nanotritin injiziert wurde, eine neue, bisher unerprobte Technologie, die ihnen ermöglichen soll, den langen Kälteschlaf unbeschadet zu überstehen.
2025
2027 Die Regierung legt gewaltige, stark befestigte unterirdische Waffen- und Versorgunsdepots an.
August 2029
Ausgelöst durch den Einschlag mehrerer kleinerer Meteoriten aus der Umlaufbahn von Apopis erfährt die allgemeine Öffentlichkeit von der bevorstehenden Katastrophe. Das Projekt „Arche“ geht in die entscheidende Phase.
Dezember 2029
Apophis streift den Mond und schlägt in Folge mit einer Wucht von 1000 Megatonnen Dynamit auf der Erde ein. Ganze Länder werden verwüstet, Seen und Flüsse verdampfen. Durch die gewaltigen Staub- und Schuttmassen, die in die Stratosphäre geschleudert werden und dort das Sonnenlicht absorbieren, wird die Erde in einen jahrelang anhaltenden Winter gebracht. Innerhalb eines Jahres stirb 80% allen Lebens auf der Erde aus.
2035
Der Staub beginnt sich langsam zu legen und die ersten Überlebenden kriechen aus ihren Höhlen und anderen Verstecken zurück in die Welt, die nichts mehr mit dem zu tun hat, was sie einst war. Die Zivilisation ist Geschichte und es besteht kaum Hoffnung auf Überlebende. Die Menschen schließen sich zu kleinen, lose organisierten Gruppen zusammen – den Clans. Sie erreichten kleine Siedlungen und Lager, zum Schutz vor den unbekannten Gefahren, die in der Ödnis dieser Welt auf sie lauert.
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Info: “Apophis” wurde tatsächlich im Jahre 2004 entdeckt.